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Kontra! Zu Henri Michaux

Kategorie:
Autor: Helmut Mayers
ISBN: 9783854208327
Ursprungsland: Österreich
Originalsprache: Deutsch
Veröffentlicht: 2012
Veröffentlicher:
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Es ist erstaunlich: Henri Michaux ist ein für Kunst und Literatur des 20. Jahrhunderts grundlegender Künstler, seine Positionen, seine Arbeiten, sein Stil sind unvergleichlich – und dennoch gibt es im deutschen Sprachraum nicht allzu viel an Literatur, die tatsächlich Wesentliches über ihn formulieren würde. Obwohl erste Übersetzungen schon in den 30er Jahren erschienen und sein Werk bis heute immer wieder neu übersetzt wird, haben sich nach Max Bense, Paul Celan, Helmut Heißenbüttel nicht mehr allzu viele deutschsprachige Autoren und Literaturwissenschafter über ihn geäußert.

Helmut MayersKontra! ist die knapp gefasste Studie über einen exemplarischen Künstler der Moderne, dessen Werk aus seinem Ungenügen an der Sprache erwächst. Mayer widmet sich dem literarischen wie dem zeichnerischen Werk Michaux‘, seiner Darstellung von Körperphantasien, der Umsetzung seiner drogeninduzierten Erfahrungen und auch seiner Beschäftigung mit der Figur des Heiligen.

Die meist sprachkritisch fundierte Position der literarischen Moderne erhält bei Michaux eine eigene Färbung: Ein Autor, der ständig unterwegs ist, immer im Aufbruch, in eine eigene Sprache, eine eigene Schrift …

»Mayer sieht Michaux' Werk im Wesentlichen bestimmt von der Geste des Kontragebens, vom Willen zur Selbstbefreiung, zur Überwindung der etablierten Ordnung, von der entschiedenen Abwehr der Autorität der anderen. Es ist an der Zeit, daß die Größe Michaux' endlich begriffen wird und Eingang ins allgemeine Bewußtsein findet. Darum ist ein Buch wie dieses von Helmut Mayer willkommen.« (Eberhard Geisler)

»Die derzeit erhellendste und ohne Zweifel hinreißendste Einführung auf Deutsch in den wilden, brüchigen, fragmentarischen, gewaltig ausgreifenden, sprühenden Kosmos des literarischen Außenseiters, Aphoristikers, Dichters, Zeichners, Malers, Komponisten und Experimentators mit bewusstseinserweiternden Drogen wie Meskalin.« (Alexander Kluy, Der Standard)

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